Abschlussgedanken

Die Ferienfreude geht um. In 9 Bundesländern beginnen die Osterferien. Für viele beginnt jetzt auch langsam die Abiturzeit – oder sie begann sogar schon, was ich aber nicht weiter weiß, da ich es nur per Tweets in meiner Timeline mitbekomme. So oder so ist es eine Zeit des Abschiednehmens.

Viele Jahre hat man in der Schule verbracht. Mit dem Ziel, einen Abschluss zu bekommen. Bei mir war es 2006 soweit, und im Nachhinein war es wirklich eine coole Zeit. Ich kann jedem den Rat geben, seine Schuljahre so gut wie möglich zu genießen. Es mag schwer gewesen sein, von 7:30 bis 15:00 in der Schule zu sitzen oder nervende Lehrer, die unangekündigte Kurzkontrollen schreiben lassen, zu ertragen, doch letztlich ist es in vielerlei Hinsicht die schönste Zeit des Lebens.

Für mich heißt Ostern dieses Jahr »Tschüss Dresden, hallo Freiberg.« – Ich habe in diesen Tagen offiziell mein Bachelor-Studium beendet und fange meinen Master an. Das bedeutet für mich auch »Farewell«. Seit 2007 war ich in Dresden an der TU, habe Höhen und Tiefen mitgenommen, habe Leute kennengelernt und viel Wissen mitgenommen. Mit dem Master ist ein Umzug nach Freiberg verbunden, was zwar nicht elendig weit weg ist, wodurch jedoch gewohnte Sachen einfach nicht mehr realisierbar sind. Allen voran mein dienstägliches Basketballspielen. Auch meine Arbeit auf dem Elbeflohmarkt Dresden ist nicht mehr möglich. Ich habe mich bei beiden dazugehörigen Personenkreisen verabschiedet. Zum Glück bin ich wirklich noch in Reichweite, ich will nicht wissen, wie es wäre, wenn ich außerhalb Sachsens ziehen müsste. Ich bin sehr heimatverbunden und ein Familienmensch, ein größerer Abstand von Daheim wäre sicher weniger schön geworden. In Freiberg sehe ich aber der Zeit positiv entgegen. Ich wohne mit meiner besseren Hälfte zusammen, werde höchstwarscheinlich mit einem Kommilitonen weiter zusammen studieren und mag die Stadt per se. Es ist zwar oft schon ab 16:00 Uhr gespenstisch ruhig, doch das stört mich nicht weiter. Man kann gut einkaufen, spazieren und “chillen”. Falls doch mal der Sinn nach Trouble steht, fahre ich halt nach Dresden.

Viele Dinge, die man gut findet, die einen erfüllen, muss man früher oder später aufgeben oder zumindest einschränken. Genießt eure Leben und eure Hobbies so lang es geht und schätzt das, was ihr habt. Es sollen schließlich möglichst immer positive Abschlussgedanken entstehen.

Grüße,

euer LL.B. *

* Bachelor of laws – Schon geil, wenn man einen Titel hat. Auch wenn es der niedrigste akademische Grad ist. Ich habe etwas geschafft und beendet. Darauf bin ich stolz. ♥

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