Watch The Dom / Watch The Throne

Letzte Woche hatte ich mein erstes Mal. Ich war das erste mal im Westen. Gut, ich war schon an der Nordsee, auf Sylt, am Bodensee und im Bayerischen Wald. Doch das ist für mich nicht direkt “Westen”. Nun war ich also in Köln. Mitten in NRW. Wieso? Weil die zwei größten Rapper der Jetztzeit ein Konzert gaben. Vom 14.06. bis 18.06. machten meine bessere Hälfte und ich also die Stadt unsicher. Ich möchte hier ein bisschen schildern was so los war. Ach ja, ich war auch das erste Mal im ICE unterwegs. Seit ich 8 oder 9 bin wollte ich mal mit sowas fahren. Danke dafür.

WATCH THE DOM

In aller Frühe ging es ins NH Köln City direkt am Rhein. Das ist nicht die schlechteste Absteige und kann sie euch nur empfehlen, falls

ihr mal nach Köln fahren solltet. Das Haus im Vordergrund ist so im Grunde das, was ich an Köln nicht so mochte. Die für mich unschöne Architektur aus den 70ern 80ern oder sonst woher. Aber natürlich prägt die römische Geschichte der Stadt an vielen Stellen das Bild. Das wollte ich als bildungsinteressierter Mensch auch sehen. Doch nicht nur Dom, Römisch-Germanisches Museum und Praetorium waren Ziel unserer Erkundung, sondern auch das EL-DE-Haus. Generell ist für das kulturelle Herz einiges da. Aber vor allem der Dom faszinierte mich. Wie eigentlich jedes Gebäude über 10m Höhe und mehr als 100 Jahren auf dem Buckel. Wie haben die Leute es damals fertiggebracht sowas zu bauen? Der Aufstieg zur Aussichtsplattform in ca. 97m Höhe machte das noch deutlicher. Genial. Die Tortur nach oben ist zwar, nunja, anstrengend, aber es lohnt sich. 

Im Schokomuseum war auch was mit Geschichte aber primär halt einfach nur Schokolade. Geil. Geht da hin, lasst euch eure eigene Schokoladentafel kreieren. Kostet nur 4,90 € und es gibt eine Menge Kombinationsmöglichkeiten.

Aus Dresden kommend ist Köln mit seiner knappen Million an Einwohnern und sicher mindestens ebenso vielen Touristen eine Art “Melting Pot”. Ganz schön ungewohnt. Ich konnte feststellen, dass ich doch eher Richtung Meer ziehen möchte irgendwann und nicht in eine Riesenstadt. Gut, touristisch ja, aber leben? Eher nein.

UND IM ZOO HABE ICH HIPPOS GESEHEN.

Aber das wahre Highlight und der Grund für die Reise nach Köln war das Konzert von Jay-Z und Kanye West.

WATCH THE THRONE

Seit “Hard Knock Life” ist mir Jay-Z ein Begriff. Gott sei Dank hat dieser dann später Kanye unter seine Fittiche genommen, denn wenn nicht, wäre auch dieses Konzert ausgefallen. Ich zwitscherte mal, dass es unmöglich sei das Erlebte in Worte zu fassen. Das stimmt. Selbst Bilder sagen nur die halbe Wahrheit. Man muss es selbst erleben. Nicht unbedingt mit Jay-Z und Kanye, aber jeder hat wohl Künstler, die ganz oben auf der Favoritenliste stehen und ein Konzert wohl das größte wäre. Es ist wohl auch selten, dass eine Setliste eines Konzerts zu 100 % aus Hits besteht und die von 16.000 Fans mitgesungen bzw. mitgerappt werden. Dennoch waren meine Favoriten die Performance von “Runaway”, “On To The Next One” und “No Church In The Wild”. bei letzterem kam intensivierend hinzu, dass vor dem Track ein Video mit allerhand bösen Szenen, wie etwa einer Explosion einer Atombombe gezeigt wurde und dieses mit “What A Wonderful World” unterlegt wurde. Während dann die beiden rappten, lief auf den Bildschirmen hinter ihnen das Video. Wahnsinn.

Zum Abschluss die weltweit anerkannte Hymne von Watch The Throne. “N****s In Paris”. Viermal. Again and again. Und ich wäre auch am nächsten Tag auch wieder hingegangen, wenn Kanye und Jay-Z zur Thronwache gerufen hätten.

Trotz einiger Kritik von anderen Leuten wegen mangelnder Show, fand ich das Konzert durchweg fantastisch. Die beiden zu sehen ist Show genug. Laser, Hebebühne, große Bildschirme. Mehr brauchen die zwei größten Rapper der Welt eh nicht. Sie sitzen ja auf dem Thron. ES WAR GEIL! Für die Berichte aus Sicht eines Schreiberlings lest bitte DIESEN Eintrag auf Buchstabenmusik. Im Grunde könnte ich alles wiederholen und nur sagen “So war es bei uns auch”.

An dieser Stelle auch nochmal Grüße an Patrick und Lukas.

In diesem Sinne “Put your diamonds up”.

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