Ich bin ein persönlicher Themenblog

Wieso nochmal die Vorstellung? Naja, Jan brachte mich dazu diesen Artikel zu schreiben, um meine Meinung bezüglich eines Themas kund zu tun, welches anscheinend in letzter Zeit immer mehr um sich greift. Blogs verkommen zu Link-Sammlungen. Hier ein Reblog auf Tumblr, da ein Link zu einem Video. Ganz ohne Kommentare.

Natürlich möchte man gelegentlich einfach nur etwas sehr schnell mit der Welt teilen, doch sowas kann nicht ernsthaft zu den Hauptinhalten eures Blogs werden.

Dem stimme ich dir auch zu, Jan. Und die Überschrift lässt möglicherweise erahnen, wie ich zu dem Thema weiterhin stehe. Mein Blog soll ein Mix aus beiden Bereichen sein, wobei das Teilen von den Dingen, die mich bewegen, in aller Regel kommentiere. Gutes Beispiel ist, so denke ich, der Soundtag. Links und Videos werden von mir mit wenigen Zeilen garniert, um euch nicht die Sachen nur lieblos hinzuwerfen. Bei Fotos finde ich, dass Kommentare nicht immer nötig sind, da sie meist eine eigene klare Sprache sprechen, die einfach zu verstehen ist. Bilder sagen halt manchmal mehr als tausend Worte.

Ich geb ja zu, mein Blog ist mehr in Richtung Musik und Basketball ausgerichtet. Das beschäftigt mich eben. Doch ich kann auch anders. Ich kann persönlich werden oder kritisch mich mit einigen Themen auseinandersetzen. Sei es nun ein Ereignis, eine Reise oder was auch immer. Ausführliche Beiträge gehören dazu. Wie Jan finde ich, dass ich oft aus Tweets oder Links auf Twitter (und aus allen Bereichen des echten Lebens) die Motivation finde mich mehr zu etwas zu äußern. So war das sicherlich auch früher mal gedacht, oder?

Sei es drum, in den Zeiten von Tumblr ist es einfacher Dinge einfach zu posten und sie auf die Menschen loszulassen. Dafür ist Tumblr meiner Meinung nach da. Wenn ich mehr schreiben möchte, nutze ich einen anderen Anbieter.

Persönlich bin ich auch Fan von persönlichen Blogs. Aktuell besonders herausragend ist das Reisetagebuch vom “Arschhaarzopf“. Seine Art zu schreiben ist klasse. Subjektiv vielleicht, aber gut. Mir macht es auf so eine Art Spaß das Leben und Abenteuer vom Zopf zu verfolgen. So etwas kann Tumblr oder eben Twitter nicht bieten. Twitter ist ja nicht umsonst ein Microblog. Mal fix was posten, was einem grad durch den Kopf geht und gut. Die Ausführlichkeit und der Raum macht Blogs meiner Meinung nach zu dem was sie sind. Ich verurteile andere Nutzungsweisen nicht, denn man kann es auch wunderbar kombinieren.

Macht was euch gefällt, sucht euch die Plattform, die euch am meisten zusagt. Bereichert uns alle. Macht bloggen weiterhin zum Genuss.

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