Denn wir hören alle Musik! Ein Gastbeitrag von @Silvano_D

Auf diesem Blog geht es primär um Musik und Basketball, habe ich mir sagen lassen. Und bestätige das aus Erfahrung. Da bin ich dem natürlich vollkommen unterwürfig und schreibe meinen Gastbeitrag über ein Thema, das uns alle beschäftigt: Die Bedeutung von Musik.

Wir alle hören Musik. Einige von uns mehr, andere weniger. Einige von uns laut, andere leise. Einige mit Beats, Bass und Rap, andere mit Distortion und Gitarre, wieder andere mit Cymbals und Geschrei; manche mit akustischer Gitarre und schöner Stimme und manche – ganz Verrückte – mit großen Orchestern und Big Bands. Aber wir alle hören Musik.

Da stellt sich doch die Frage: Warum eigentlich? Warum bewegt uns Musik? Warum bringt sie uns zum Weinen, zum Lachen, zum Rocken oder begleitet uns in den Schlaf?

Ich würde ja behaupten, es gibt keine unmusikalischen Menschen. Denn wir hören alle Musik! Selbst wer keine Noten lesen kann und kein Instrument beherrscht, kaum den Unterschied zwischen einem harmonischen und einem schiefen Ton hört, auch diese Menschen haben mit großer Sicherheit ein einige Musikstück, die ihnen gefallen.

Geschmäcker sind verschieden. Und das ist gut so, nicht nur in Sachen Musik. Manchmal lasse auch ich mich dazu hinreißen, einen Kommentar á la “Früher war Musik noch Musik!” oder “Cro… So traurig!” abzugeben, aber das ist dann nur meine ganz subjektive Meinung. Am Ende kommt es doch darauf an, dass jedem seine Musik geben kann, was er oder sie von ihr benötigt.

Und ich brauche praktisch jede der oben genannten Arten von Musik. Es gibt Phasen, da liebe ich einfache Songs, die nicht mehr als eine Gitarre und/oder ein Klavier, vielleicht ein bisschen Percussion und eine traumhafte Stimme innehaben. Es gibt Phasen, da brauche ich Geschrei. Es gibt Phasen, da brauche ich fette Hip-Hop Beats mit genialen, raffinierten Wortzusammenstellungen und ein bisschen “sophisticated ignorance”. Es gibt auch Phasen, da liebe ich es, mich zurückzulehnen, und etwas für die meisten Jugendlichen wohl ziemlich Abgefahrenes zu hören. (Und das sage ich so unhipster ich nur kann.)

Wenn ich meine iTunes Mediathek in zufälliger Wiedergabe abspiele, weil mir einfach nach Musik welcher Art auch immer ist, wie ich es besonders beim Schreiben liebe, dann spielt das Musikkarussell mir zunächst Kanye West & Jay-Zs “Watch The Throne”, dann Nirvanas “Nevermind”, plötzlich Max Raabes “Komm, Lass Uns Eine Kleine Rumba Tanzen” und schließlich singen mir The Beatles und Amy Winehouse fröhlich zu. Das ist herrlich so, und bietet die nötige Abwechslung, um die Gedanken fließen zu lassen.

Musik inspiriert. Sie inspiriert dazu, selbst Musik zu kreieren. Sie inspiriert beim oder zum Schreiben. Oder Zeichnen. Oder Malen. Sie inspiriert zu guten Taten. Sie inspiriert jegliche Kreativität, weil Kreativität einander immer inspiriert.

Musik bewegt. Sie rührt uns zu Tränen, weil sie uns an vergangene Situationen erinnert. Sie bringt uns aus demselben Grund zum Lachen. Sie bringt uns zum Staunen, weil sie so schön und genial ist. Sie regt uns an, nachzudenken.

Vor allem aber tut Musik eines: Sie hilft. Sie hilft, wenn wir uns schlecht fühlen. Sie hilft auf dem Weg zur Besserung. Wir teilen gute Laune mit ihr. Wir leben, lieben, leiden mit ihr. Sie begleitet uns wohin wir auch gehen und was immer wir tun. Sie ist wundervoll.

Jeder, der die Gabe hat, Musik zu kreieren, sollte seiner Kreativität ab und zu freien Lauf lassen; sollte keine Angst davor haben, seine innersten Gedanken und Gefühle preiszugeben; sollte sich nicht darum Sorgen, nicht verstanden zu werden. Denn Musik kann noch mehr: Sie verbindet. Sie verbindet Liebespaare, mit Songs, die Bedeutung in der Beziehung haben. Sie verbindet Freunde. Sie verbindet Menschen, die sich gar nicht kennen. Sie verbindet Menschen, die einfach nur einen unglaublichen Abend miteinander verbringen möchten. Sie lässt Beziehungen aufblühen und entstehen. Sie wird immer von irgendwem verstanden.

Es gibt nur theoretisch gute und schlechte Musik. Wem Coldplay und Nickelback gefallen, dem gefallen eben Coldplay und Nickelback. Wenn jemand mehr an Cro und KIZ findet – dann ist das eben so. Und wer mehr auf Led Zeppelin steht, der soll sich bei mir melden. Jeder findet in anderer Musik, das Gesuchte – und jeder muss es für sich selbst in jeder Situation finden.

Eine Musik mag nicht jedem helfen, aber die Musik leistet uns allen Beistand.

Silvano hat übrigens auch einen Blog. Klickt hier mal hin. Vielen Dank für deinen Beitrag. Bis zum nächsten Mal.

3 thoughts on “Denn wir hören alle Musik! Ein Gastbeitrag von @Silvano_D

  1. Vielen Dank für den Beitrag. Ich kann dem nur zustimmen. Meistens höre ich Rap, logischerweise. Doch ich kann auch gern mal Slipknot, Tenacious D, Linkin Park, Scott Matthew oder Frank Sinatra hören. Ganz nach Belieben.

  2. Sehr toller Blogpost, wirklich! Letzten Endes kommt es eben nicht darauf an, welche Musik man hört, sondern einfach darauf, dass sie Menschen verbindet.
    Herz für wahre Worte über die schönste Nebensache der Welt: Musik!❤

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