You don’t have to ask me how I’m doing, just listen to the music.

In der Nacht hat Drake die erste Single von seinem nächsten Album veröffentlicht. Started From The Bottom heißt sie und wurde auf dem altehrwürdigen Blog von OVO gepostet. Mit dabei war eine Message an die Fans:

It has truly been too long. I assume you’re all keeping well and making the most of this year that has been given to us. Today is the day to begin sharing my newest work with you. This is the first single off of my upcoming album. I feel sometimes that people don’t have enough information about my beginnings and therefore they make up a life story for me that isn’t consistent with actual events. My family and my second family (consisting of the best friends anybody could ever have) all struggled and worked extremely hard to make all this happen. I did not buy my way into this spot and it was the furthest thing from easy to achieve. I am proud of every part of my past and I’m excited for this song to find a place in your life as well. I didn’t feel I needed any interviews or radio or press to launch this song. It felt right to come back to the site that I started on and release it to the people that started here with me. Judging by this post, the tour that we’ve been planning, the conversations about new songs and album artwork…I think it’s safe to say we’re back together again. Looking forward to seeing you all soon.

Nun hört euch aber erstmal den Track an.

Keine Ahnung, wie oft sich die Leute den Track angehört haben, die ihn so runtermachen. Ich höre ihn in diesem Moment zum fünften Mal. Das erste Mal heut Nacht gegen 1:30 Uhr. Da war meine Meinung auch noch ein wenig schlechter als jetzt.

Was soll das? Wo ist 40? Wo ist der liebliche Gesang? Diese Fragen stellte ich mir auch.

https://twitter.com/Tondinho_/status/297648481189916672

Wir sind Gewohnheitsmenschen und möchten, dass Dinge, die uns gefallen, doch bitte so bleiben, wie sie immer waren. Das bedeutet, dass Drake jeden Song mit Noah “40” Shebib aufnehmen muss, oder? Doch auch Drake darf doch etwas anderes probieren. Ein neuer Flow, ein neuer Produzent. Drake hat auf seinen beiden Alben doch auch wahrlich nicht ausschließlich mit 40 gearbeitet. Hier ein Beat von Kanye West, da einer von T-Minus, Boi-1da, Swizz Beats oder Just Blaze. Und gerade der Track mit Rihanna namens Take Care profitiert doch vom Produzenten Jamie xx. Kennt ihr Francis And The Lights? Ich kannte sie nicht, doch Karaoke auf Thank Me Later klang gut. Letztlich hat 40 immer seine Hand im Spiel. Der Sound war stets sehr homogen. Vielleicht auch bei Started From The Bottom, zumindest klingt es ein wenig danach. Dennoch ist der Track doch nur eine Momentaufnahme und kein Signal, dass er das kommende Album genau SO gestalten wird, vom Intro bis zum Outro. Es ist kein Zeichen einer Änderung seines Stils.

Vielmehr sehe ich den Stil dieses Tracks als generelles Zeichen, dass er setzt. Seien wir ehrlich, Drake stand immer in der Schussbahn, wenn es darum ging angefeindet zu werden. Nicht zuletzt wegen dem Mix aus Rap und Gesang und den oftmals schmalzigen Inhalten der Songs. Hat ihm das was ausgemacht? Nein! Deswegen wird ihn auch nicht stören, wenn ihm wieder eine Welle der Entrüstung entgegen schwappt. Drake macht sein Ding. Das hat er schon immer. Sagt er auch in seinem neuesten Track: N***a, I was trying to get it on my own. Das Leben des Aubrey Graham hat sich geändert. Er hat es geschafft. Seine Tour 2012 war die erfolgreichste des Jahres, denn sie spielte 42 Millionen Dollar ein. Wem muss er da noch was beweisen? Er kann auch stolz auf das Erreichte sein, keine Frage. Scheiß auf die Hater, scheiß auf neue Freunde. No new n****s, n***a we don’t feel that/Fuck a fake friend, where you real friends at? 

Vom Inhalt her schon eine gute Sache, noch einmal klar zu machen, worum es ihm geht, wo er herkommt. Vielleicht ist er schon seit den Tagen bei Degrassi nicht der Ärmste, doch damals hat er schon gemacht, was er liebte. Zumindest zeigen das diese Aufnahmen. Ein süßes Portrait von “back in the days”. Und auch dieser Erfolg kam sicher nicht von ungefähr.

Er bleibt sich im Grunde treu, macht nur mit dem Beat mal was fast komplett anderes. Mike The Zombie ist neu bei OVO, macht seine Sache aber recht gut. Und bevor wir über die komische Stimmlage, das Gelalle lamentieren, können wir doch mal nachdenken. Geht es Drake gut? Hört er auf das Gelaber? Ich glaube, man kann es aus dem Track ganz gut raushören. Getreu dem Zitat von K. Samir, welches auch dem Post seinen Namen gab.

Ich bin nicht enttäuscht oder finde ihn “not good”. Drake ist zurück. Anders, aber dennoch wie immer. Irgendwie. Es hätte schlechter sein können. Geschmäcker sind verschieden, das respektiere ich, doch geben wir dem Track Zeit sich zu entwickeln. Jeder für sich. Es wird sicher nicht der Liebling von allen, doch ein Mindestmaß an Gefallen kann man sicher finden. Ich geb dem Track, wenn ich den Maßstab der Hörbar nehme, 3,5 von 5 Punkten. Checkt den Track nochmal bei den Beats und morgen beim Soundtag.

PS: Nun habe ich den Track zum achten Mal angehört.

One thought on “You don’t have to ask me how I’m doing, just listen to the music.

  1. ich muss ganz ehrlich sagen, dass der track bei mir in dauerschleife läuft. der neue stil + flow von drake gefällt mir richtig. wahrscheinlich will er “härter” rüberkommen, aber trotzdem bleibt er dabei real. auf gesang hat er ja trotzdem nicht komplett verzichtet. bin gespannt, was uns das neue album des mittlerweile einzigen interessanten young money-künstlers bieten wird. man sollte sich ruhig auf was neues einlassen und es nicht gleich als schlecht abstempeln. was es bei diesem track meinerseits zu kritisieren gibt, dass er ziemlich kurz ist und etwas zu stark auf wiederholungen basiert.

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