#Soundtag, der 28.04.2013

Drake pusht weiter Künstler aus seiner Heimatstadt Toronto. Neuestes Beispiel ist der Sänger Party Next Door. Ein modern klingender Tune, der sicher als Absacker auf vielen Parties zündet. Textlich bleibt der Song auf überschaubarem Niveau bzw. hat nicht all zu tiefen Sinn. Macht aber eigentlich nichts. Klingt nicht schlecht.

Ein sehr cooler Song zweier First Ladys des Souls, wenn man so will. Sei du selbst, so die Message. Eryrah Badu und Janelle Monae zusammen auf einem Track, letztere sogar rappend.

Mac Miller schien mir letztes Jahr irgendwie unterzugehen. Doch 2013 scheint es direkt wieder in die äußere Umlaufbahn zu gehen. Für sein kommendes Album lässt er sich einen Beat von Flying Lotus basteln, als Larry Fisherman ist er u.a. für Ab-Soul als Produzent tätig. Die hier gezeigten Beispiele klingen beide mehr als gut. Die Message seiner eigenen Single lautet “bekomm den Arsch hoch!” und selbiges setzt er meiner Meinung nach auch gut in die Tat um. Das Ab-Soul auf seinem Track auch mehr als gut klingt, muss ich keinem sagen. Zu Recht ein XXL-Freshman 2013.

Wisst ihr noch? Letzte Woche sagte ich, dass Ludacris ja noch immer gute klassische Rapmusik machen kann. Das zeigt er auch wieder im Rahmen seiner “I Don’t Give A Fuck-Fridays”. Er versprüht nicht mehr so viel Charme wie zu Chicken & Beer Zeiten, aber besser als sein letzter Output ist das hier sicher.

Ghostface Killah ist neben Raekwon und RZA sicher der, der am meisten hochklassigen Output seit gefühlten 100 Jahren liefert. So auch mit 12 Reasons To Die mit Adrien Younge. Es gab dazu eine exklusive Kassette (!), auf der das Album von Apollo Brown neu produziert wurde. Neben dem Original kann sich das mehr als Hören lassen, beide Produzenten sind spürbar von den 60ern und 70ern beeinflusst worden und das gefällt mir. Streamt hier das Album, welches nun doch auf CD und Platte erscheint und streng limitiert ist.

Ok, Nas ist einer der besten Rapper aller Zeiten. Und hier könnt ihr ein Pre-Illmatic Demo hören. Ohne Frage muss Nas schon mit einem Killerinstinkt geboren worden sein. Schickes Material.

Klickt auf die Cover zum Download

Hit-Boy und seine Freunde der “Hits since 1987” machen grundsolide Arbeit. Ok, Hit-Boy macht ultra geniale Arbeit, schließlich macht er Musik für Kanye, Jay-Z, Beyoncé und eigentlich jedem würde einer seiner Beats gut stehen. Seine Crew wäre ohne seine Strahlkraft und seine Produktionen sicherlich nur eine Insidersache. Tja, dennoch klingt Eyes Wide Shut von Kent Money richtig in Ordnung. Ok, Hit-Boy sei Dank, aber ich möchte das Mixtape nicht schlecht reden. Los hatte keinen Überproduzenten im Rücken, er hat sich allein ins Rampenlicht gerappt. Vor mehr als 2 Jahren habe ich mir das Tape Shooter geladen und fand es an sich nicht schlecht. Mittlerweile ist er bei Diddy’s Label Bad Boy unter Vertrag und lässt natürlich die Muskeln spielen. Hochkarätige Gäste geben sich dabei die Klinke in die Hand. Soundtechnisch liegt er dabei auf der Höhe der Zeit. Raptechnisch hat sich dagegen nicht all zu viel getan. Dennoch lohnt sich auch hier das Anhören.

 

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s