#Soundtag am Montag, den 27.05.2013

Wenn diese Single als Indikator für das kommende Album darstellt, wird es ein schönes. “Shoutout to Marvin Gaye” sagt Wale. Man merkt dem Track die Inspirationsquelle an. Sehr soulig. Es geht um den Zwiespalt von Gut und Böse. Liebe und Hass. Dieser Track macht Spaß.

Also Mac Miller macht auch richtig schnafte Beats. Im ersten Moment hätte er auch von Chuck Inglish stammen können, der ehemals besseren Hälfte von Sir Michael Rocks. Auch vom Prinzip her ein Titel, bei dem man gern zuhört.

Klar ist, dass es verschiedene Klassen gibt. Nicht alle stehen auf einer Stufe. Auch im Rap. Das sagt auch Meek Mill. Das sagt er in Form der ersten Single vom kommenden Mixtape Dreamchasers 3. Interessanterweise stammt der Beat von Cardo. Das hört man diesem aber nicht wirklich an. Vielmehr klingt der Beat wie viele Banger zur Zeit. Ist aber nicht weiter schlimm.

Bas konnte man schon auf dem letzten Tape von J. Cole hören. Hier nun ein weiterer gemeinsamer Song, diesmal aber auf dem aktuellen Mixtape von Bas. Klingt irgendwie typisch nach Dreamville, dem Camp von J. Cole. Macht Spaß. Vielleicht kein Typ mit großer Karrierechance, aber grundsolide.

Ich möchte nicht sagen, dass es langweilig wird, aber es gibt doch keine Woche, in der sich nicht ein neuer junger Kerl den Sound 90er Jahre zum Vorbild nimmt und einfach mal rappt. Neuester Fall ist Dillon Cooper. Klingt ja echt cool, doch es bleibt abzuwarten, was da noch folgt. Das Video lässt natürlich kein Klischee aus.

Fast 20 Jahre ist es her, als AZ auf Nas’ Illmatic ein paar Zeilen ins Mikrofon spuckte. Er hat noch nicht fertig. Mit Statik Selektah gibt es eine neue Single. Klingt recht gut, was natürlich auch an dem schön produzierten Track liegt. Ich bin gespannt, was Doe Or Die II bringen wird.

Zugegeben, der Hype um U.O.E.N.O. im Original habe ich eigentlich nur mitbekommen, als Rick Ross für seine Zeilen angegiftet wurde. Danach gab es an jeder Ecke einen neuen Remix. Nun kommt auch Black Hippy zum Zug. Klar, dass das aber ein wenig anders ist, als alle anderen Mixe. Ein wenig ernster und mahnender. So kennen wir sie, Kendrick, Dash, Rock und Q.

Klickt auf die Cover zum Download

Ich feiere Chuck Inglish schon für seine Beats. Auch Droptop kommt sehr cool daher. Wie eben von den Cool Kids gewohnt. Klar, dieser Hipster Rap ist heute kein totaler Renner mehr, doch der Sound bockt noch gewaltig. Eine recht kurze, aber gute Platte. ♦ Vom Sound her könnte die Vielzahl der Tracks von Owl Pharaoh von Travi$ Scott der Feder von Kanye West und seinen Partnern entstammen. Zu diesen Brettern gesellen sich noch einige aktuelle Banger. Die Snares auf Upper Echelon mit T.I. klingen schon ziemlich krank. Insgesamt ein ordentliches Tape. Erfrischend. ♦ Dass die neuen Tapes von Ludacris und auch von Birdman & Rick Ross nicht ganz so toll sind, mag subjektiv sein. Aber im Falle von #IDGAF ist offensichtlich, dass sich Luda gern wie früher präsentieren will, das aber irgendwie nur halbherzig wirkt und irgendwie auch verkrampft. Ab und zu strahlt der alte Luda, doch das hilft dem Tape auch nicht. Einmal anhören kann man es aber ohne Sorge. ♦ The H klingt an sich nicht schlecht, doch die Qualität wird meiner Meinung nach von den blöden Explosionen am Anfang der Tracks gesenkt, ebenso störend ist dieser Khaled. Das ist zwar dann eher ein klassisches Tape, doch ich möchte eher “Free Albums”. Aber prinzipiell ist der Sound recht fresh. 

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