Mein iPod und ich (Teil 5)

Zu viel Rap ist auf Dauer vielleicht für einige langweilig. Deswegen gibt es heute etwas mehr Abwechslung für die Serie. Davide zeigt euch seine besten Stücke. Der iPod ist als ständiger Begleiter für die Meisten unverzichtbar geworden, so auch für mich. Ich will euch heute im Zuge der “Mein iPod und Ich”-Reihe besondere Musikstücke vorstellen, die meine Ohren des Öfteren zu hören bekommen.
Dabei will ich mich auf Songs einer Playlist beschränken, die ich erst vor kurzem erstellt habe und die seitdem quasi täglich rauf und runter läuft. Angefangen hat alles mit einigen melodischen Minimal-Tracks, weswegen ich die Playlist auch so benannte, allerdings beinhaltet sie inzwischen deutlich mehr Genres.
Ich hoffe die Playlist bietet jedem Mainstream-Hörer mal etwas Abwechslung, da teilweise sehr spezielle Musikstücke dabei sind, die einfach etwas faszinierendes bieten.
Klickt euch doch einfach durch die folgende Playlist, bevor ich auf einzelne Tracks in einigen kurzen Sätzen dann näher eingehen möchte.

Air France von Joris Delacroix

Grandioser Einstieg. Harte Töne, in melodischen Abfolgen, langsam gesteigert, sanfter Drop, dazu ein Beat, den man sich bis tief in die Nacht geben könnte. Und dafür ist der Song auch perfekt: Um nachts über leere Straßen zu fahren und sich dabei durch tausende Lichter und eben diesen wunderschönen Track einfach berauschen zu lassen.

La Beauté von Ambition

La Beauté gliedert sich in dieselbe Reihe von Musikstücken: eigentlich sehr leise, schwach und für die Meisten ziemlich leer, doch oft braucht es nicht mehr als solche Tracks. Augen schließen und genießen.

Zomer von Bakermat

Auch Zomer beginnt zunächst auf diese Weise, lädt dann aber nach dem ersten Part zum sachten Aufwachen und Wohlfühlen ein. Deutlich kräftigere Töne und ein Trompeten(?)-Instrumental lockern die Stimmung, erinnert einfach an die sonnigen Tage, die wir momentan vermissen.

Mammoth von Dimitri Vegas & Like Mike

Vielen bekannt durch das krass gehypte Tomorrowland, auch ich habe den Track über den offiziellen YouTube-Channel der Veranstalter entdeckt. 3-minütiges Intro, dann ein Drop und satter Bass. Endorphinefreisetzungsgarantie.

Trauma (Worakls Remix) von N’to

Dieser Track hat alles. Melodie, Rhythmus, Harmonie, alles ist perfekt abgestimmt. Was man hier ganz deutlich bemerkt, ist die Additivität der Bestandteile, was ganz typisch für Minimal ist. Der Track basiert auf wenigen Grundbestandteilen, zu denen sich dann Variationen und Melodien “aufaddieren”.

Crystalized (Dark Sky Remix) von The xx

Schon im Original von The xx ein grandioser Titel. Ruhig, komisch, dunkel. Und faszinierend.

Wine & Chocolates (andhim Remix) von Theophilus London

Mittlerweile extrem gehypet und verbreitet, was viele ja als Kriterium ansehen, einen Track dann nicht mehr gut zu finden. Doch ganz nüchtern betrachtet passen Beat und Melodie sehr gut zueinander, der Text ist darauf abgestimmt und wird technisch sauber integriert.

Its Too Late (Snakeships Remix) von Wild Belle

Die Stimme von Wild Belle trifft einfach, der Beat ist perfekt angepasst und das Resultat kann sich hören lassen. Kann-man-immer-hören-Track.

High von Sun Glitters

Freiheit assoziiere ich mit diesem Track, was natürlich vor allem an den verzerrten, hallenden Stimmen liegt, die den Beat begleiten. Ich halte den Song für etwas Besonderes, kann hier aber nicht mal beschreiben, wieso dem so ist, denn jedes Mal, wenn ich mich auf den Track einlasse, interpretiere ich andere Dinge in Melodie und Textbruchstücke.

Sternenkinder von Klangkarussell

Meisterwerk. Kein weiteres Kommentar nötig.

Thirteen Thirtyfive (Jonas Woehl Remix) von Dillon

Einer meiner absoluten Lieblingssongs, die ich wohl bis an mein Lebensende immer hören werde, weil ich aber auch tolle Erinnerungen mit dem Lied verbinde.
Wieder deutlicher der Minimal-Sparte zuzuordnen, allerdings sehr melodisch und einfühlsam. Man sollte sich den Track einfach einmal ganz anhören und dabei nichts anderes tun, als sich auf die Melodie und den Text zu konzentrieren. Sehr eindrucksvoll.

Glory Box von Portishead

Genrewechsel, aber ähnliche Wirkung. Anhören und Genießen!

Hört euch durch, sammelt Eindrücke und erweitert euren Musikhorizont. Ich bin der Meinung, dass man sich gerade bei Musik nicht einschränken lassen sollte, da man in wirklichem jedem Genre Meisterwerke findet, die man dann wohl für immer und ewig bei sich trägt – auf seinem iPod.

Solche Minimal Sachen gefallen mir ja zugegebener Maßen auch. Zu viel Electro ist nicht gut für mich, ich kann mit dem Empfehlungen aber leben. Danke, Davide!

Was sagt ihr? Gefällt euch was ihr hört? Möchtet ihr auch mal euren iPod zur Schau stellen? Ihr seid willkommen. Schaut euch alle bisherigen Beiträge doch mal an!

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