#Soundtag, der 2-Wochen-Rückblick (Vol. 2)

Auch diesmal gibt es einen komprimierten Rückblick auf die letzten zwei Wochen. Mal sehen, ob das normal wird, oder es nur wegen dem Umzug so war. Meinungen dazu könnt ihr gern posten.

Chris Brown mag ich nicht wirklich. Diese Hook von ihm ist aber ok, denn man hört ihn nicht zu stark. Klingt komisch, ist aber so. Das liegt vielleicht auch am Titel des Songs, denn eine “Serenade” ist sowas wie ein Ständchen, das ja recht leise und subtil daher kommt. Subtil sind auch die Kugeln, die Pusha T Richtung Konkurrenz feuert. Moment, die Konkurrenz ist ja tot, sagt zumindest sein Hexenorakel. Der Song ist smooth, angenehm zu hören und doch voller Energie. MNIMN!

Big Sean arbeitet hier mit Vorurteilen, die hierzulande vielleicht weniger bekannt sind, um seinen Arbeitseifer und seinen Hunger zu verdeutlichen. Die Hook wird mit Nachdruck gesungen, Sean Don schrie sich ja da fast zu Tode. Aber hey, er hat Angst alles zu verlieren. Noch mehr Hustle gegen die Angst. Sein Album Hall Of Fame ist nebenbei gesagt ganz gut.

Zu Holy Grail muss man nichts sagen. Es ist ein starker Song über die Hassliebe zu Erfolg, Frauen und vielleicht auch Amerika allgemein. JT singt eine schöne Hook, Jigga rappt wie eh und je, nur mit ein paar mehr Referenzen zu seinen Millionen. Das Video ist stimmungsvoll, durch die Effekte wirkt es vielleicht stellenweise verwirrend, das ist aber Kunst. Erst dachte ich, dass mein Internet spinnt, als der Sound gescrewed wurde.

Als ich das Video das erste Mal sah, hatte ich irgendwie gleich die Hook im Ohr. Mit der Stimme von Casper klingt sie eine Sekunde gewöhnungsbedürftig, aber das ist ok. Der Text ist bedeutungsschwer, sagt aber irgendwie auch nichts, ich weiß es nicht genau. Ich bin mir aber sicher, dass sich viele angesprochen fühlen. Musikalisch bekommt man bei dem Song aber definitiv, zumindest ich, Lust auf einen Roadtrip und Fernweh. Irgendwie.

Dizzy Wright klingt vielleicht ein kleines bisschen wie Chance The Rapper. Jedenfalls ist er ein guter Rapper. Und das sogar wortwörtlich, denn er steht für Weltfrieden, bzw. “I represent World Peace”. Das Video ist voller Frieden, Harmonie und Freundlichkeit. Ja, das ist sogar richtig erfrischend. Nebenbei erfahren wir einiges über seine Ziele und Vorstellung als junger Kerl. Tipp!

Nur mal so als kleiner Hinweis, was alles Odd Future ist. Nicht nur Tyler The Creator. The Internet machen smoothe, jazzige, soulige Musik, die irgendwie auch nicht nach Odd Future klingt. Der Song ist ein kleines Bonnie & Clyde. Schön.

Nun noch einige Mixtapes, die man vielleicht mal anhören könnte, plus einer kurzen Beschreibung. Klickt auf die Cover zum Download.

Man merkt, dass Fat Joe zu seinen Hochzeiten viel Geld gemacht hat. Immerhin braucht er kein Album. Er haut locker ein Mixtape raus, welches gut produziert wurde. Unter anderem von DJ Premier, 9th Wonder oder Cool & Dre. Darkside 3 ist wirklich hörenswert. ♦ Die Flatbush Zombies stehen für den neuen Sound aus New York. Auf dieser EP names Lords Of Flatbush gehen sie aber einen anderen Weg und lassen sich von Lex Luger einige Trapbretter zimmern. Hörbar, aber dann doch lieber der “Indigoism-Stil”. ♦ Lil Wayne ist der ungekrönte König der Mixtapes. The Drought, The Suffix, The Prefix, No Ceilings, Sorry For The Wait und eben die Dedication-Serie. Mit Dedication 5 nun der neueste Teil. Laut eigener Aussage sagt er auf Tapes Dinge, die er auf Alben nie sagen würde, dennoch sagt er auch viel, was er auch auf Alben sagt. Money, Bitches und sowas halt. Naja. Trotzdem ganz witzige seine charakteristische Stimme auf Instrumentals, wie bspw. von Kendrick Lamar, Ace Hood oder Jay-Z zu hören. Dabei sind auch Chance The Rapper, Weeknd, T.I. oder Birdman. Nichts weltbewegendes, aber hörbar. ♦ Currensy & Young Roddy von Jetlife stehen für chilligen Rauchersound. Auch auf Bales ist das nicht anders. Harry Fraud, Sledgren und sogar Mike Will geben den beiden Beats, die sie dann schön bearbeiten. Gut. Wie immer. ♦ Als kleiner Geheimtipp kann Willie The Kid gelten. The Fly 2 von vor einiger Zeit gefiel mir sehr, auch auf Aquamarine gibt es guten Flow und knackige Beats. Hört es euch einfach mal an.

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