Mein iPod und ich (Teil 8)

Es gibt bereits einen neuen Teil der feinen Serie. Was hört @PattaFeuFeu und warum hört er es? Lest selbst und erfahrt es. Viel Spaß!

Nach dem Zwischenweg über einige Geräte, die dem Titel der Reihe gerecht werden – 2 iPod nanos, 2 iPod touch – ist mein Hauptmusikspieler inzwischen ein iPhone 5 mit 64 GB. Musik höre ich entweder per AirPlay via Airport Express über ein paar Wharfedale Diamond 10 oder über meine Kopfhörer, die Ultimate Ears 5 Pro. Mit den Gerätewechseln nahm ich immer auch ein Stück meiner Musikbibliothek, die sich über die Jahre langsam vergrößerte, mit. Mittlerweile dürften aber nur noch wenige Songs auf dem iPhone zu finden sein, die ich damals auf meinem ersten Nano hatte.

Hier nun also meine Vorstellung des Inhalts meiner mobilen Mediathek

Lieblingsalben

21 von Adele
Zig mal gehört und ich könnte es immer wieder tun. Adele gehört definitiv zu meinen Lieblingskünstlerinnen und ihre Songs sorgen immer wieder für Gänsehaut und auch die Liveauftritte sind der Wahnsinn!

Amos LeeAmos Lee
Ein wunderbares Album zum Zurücklegen und Entspannen – so höre ich es auch meist. Kopfhörer aufgezogen, Album angemacht und dann aufs Bett oder den Sessel gelegt und die Augen geschlossen hört es sich immer noch am besten.

Angels & AirwavesI-Empire
Auf diese Band stieß ich mal durch Jan und das Album ist schnell zum Liebling der Sammlung geworden. »We don’t need a whisper« und »Love« sind zwar auch beide (bzw. alle drei; Love ist auf zwei Teile aufgeteilt) alles andere als schlecht, mit Call to Arms und Everything is magic beinhaltet I-Empire aber zwei wirklich herausragende Songs, die mich beim Autofahren gern mal dazu verleiten, mal etwas schneller zu fahren, weswegen ich das Album auch besser nur auf begrenzungsfreien Autobahnen abspiele … Manchen mag die Band durch den Song Epic Holiday bekannt sein, welcher sich auf Love: Part One befindet

Barenaked LadiesHits from yesterday and the day before
Die Band, die vielen durch den Big Bang Theory Titelsong bekannt sein dürfte – der Song ist übrigens länger als er im Intro vermuten lässt – kam durch eine Freundin in die Musiksammlung und hat es dort auch schon drei iPhone-Generationen überlebt. Mit einer Mischung aus Pop, Rock und Country beweisen die Songs eine recht große Vielfalt und Brian Wilson sowie One Week bringen mich immer wieder zum Feiern.

Coldplay
Hier kann ich kein Lieblingsalbum nennen, da ich alle mag. X&Y und Parachutes stechen allerdings in der Reihe für mich positiv hervor.

Dire StraitsSultans of Swing, The Very Best Of
Ein toll zusammengewürfeltes Best Of Album. Wenn Mark Knopfler eine Gitarre in die Hand bekommt, kann es eigentlich nur großartig werden. Besondere Lieblinge sind Sultans of swing, Private investigation, Money for nothing, Brothers in Arms – wobei ich hier die Albumversion vom ebenso benannten Album lieber mag, da sie länger ist – und die großartige Liveversion von Your latest trick. Tolles Album, nur zu empfehlen!

Ed Sheeran+
Ob es an den roten Haaren liegt, dass ich Ed so sympathisch finde? Vielleicht. Sein Album kann aber auch einiges. Und es kostete mich auch nur wenige Versuche, bis ich You need me I don’t need you vollständig und in richtiger Geschwindigkeit mitsingen konnte.
Da es 2011 ziemlich gehypet wurde, muss ich zum Album ansonsten wohl nichts mehr sagen.

Coverflow 1

Eric ClaptonStory
Auch, wenn Tears in Heaven ein schöner Song ist und er unter traurigen Umständen entstand, habe ich ihn einfach schon zu oft gehört. Und dass er wohl sehr vielen als einziger Song von ihm bekannt ist oder auf Anhieb einfallen dürfte, ist schade. Songs wie Layla und Cocaine haben von diesem weiteren Gitarrenvirtuosen einiges zu bieten!

The FrayHow to save a life
Besonders bei dem Song, nach dem das Album benannt wurde habe ich zwar immer das Gefühl, dass der Sänger ein bisschen was getrunken hat, bevor das Lied aufgenommen wurde, aber dennoch verbinde ich hiermit einiges und das Album hat mich schon durch einige tränenreiche Zeiten begleitet.

Jack JohnsonBrushfire Fairytales
Flake kriegt mich immer wieder. Ein gutes Album!

Jamie CullumThe Pursuit
Bei Jamie hatte ich wirklich Schwierigkeiten, mich für ein besonderes Lieblingsalbum zu entscheiden. Da The Pursuit aber mein erstes Album von ihm war und dort auch ein 5-Sterne-Song mehr zu finden ist, wähle ich dieses als mein Lieblingsalbum. Seine Songs sind eine großartige Mischung aus Jazz und Pop, toll instrumentiert und seine Stimme ist der Wahnsinn – auch live eine Wucht. Sein Auftritt beim Elbjazz im Hamburger Hafen waren jedenfalls das beste Konzert, auf dem ich bisher war. Außerdem schafft er es, die deutlich bessere Version von Don’t Stop The Music zu vertonen. Lieblingssongs zu nennen ist hier fast schon unsinnig, da der schlechteste Song der sechs Alben in meiner Mediathek drei Sterne hat und alle anderen vier oder meist auch fünf. Ohne Jamie geht es nicht.

Jason Mraz – Mr A-Z
Um mich selbst zu zitieren: »Der Song ist nicht schlecht, aber bei dem ganzen Repertoire verstehe ich wirklich nicht, warum ausgerechnet I’m Yours so gehypet ist – es gibt so viele bessere Songs von ihm!« Wer sich ein Bild machen möchte, hier eine kleine Mischung zum Reinhören: Geek In The Pink (Mr A-Z), Mr Curiosity (Mr A-Z), Song for a friend (an sich Mr A-Z, die Liveversion auf Selections for Friends ist aber besser), Dynamo of Volition (We Sing. We Dance. We Steal Things, besser aber auf: Jason Mraz’ Beautiful Mess: Live on Earth)

John MayerHeavier Things
Neben Jamie Cullum ein weiterer Liebling. Durch einen Blogpost von Jan, der wirklich alles wichtige sagt, stieß ich auf ihn und die Liebe ließ nicht nach. Heavier Things und dicht dahinter Continuum sind auf meiner Lieblingsalbenliste ganz weit oben mit dabei. Die neuesten Alben sind countrylastiger und kosteten mich etwas Gewöhnung, aber mittlerweile mag ich auch sie. Auch John kann auf der Gitarre einiges.

Kings of Convenience – Declaration of Dependence
Der Name der Gruppe ist Programm. Alle drei Alben, die ich von ihnen besitze, missbrauche ich oft dazu, in Ruhe da zu liegen und in Gedanken abzuschweifen.

Linkin ParkHybrid Theory und Meteora
Beide Alben habe ich in der Zeit nach einer Trennung für mich entdeckt. Zum Gedanken ausblenden und Laufen ideal und – ich werde alt! – besser als die neueren Werke.

Ludovico EinaudiIslands
Der etwas klassischer angehauchte Teil meiner Mediathek. Für absolute Tiefenentspannung oder auch mal zum Autofahren gut geeignet. Ich finde es immer wieder faszinierend, wozu mein Hirn so fähig ist, in dem es sich zur Musik Szenarien mit Landschaften und Personen aufbaut. Vielleicht ist einigen das Schaffen Einaudis aus Ziemlich beste Freunde bekannt?

Coverflow 2

Noel Gallagher’s High Flying Birds
Mit Nirvana konnte ich irgendwie nie so richtig viel anfangen, bei diesem Soloalbum ist das aber anders. Tolles Stück Musik!

Of Monsters And MenMy Head Is An Animal
Lässt mich immer wieder von Urlaub in Island oder Skandinavien träumen.

Pink FloydThe Dark Side of the Moon
Neben der Auszeichnung zum liebsten Plattencover ist auch der Inhalt großartig. Ich kann nicht wirklich behaupten, dass ich die Songs alle verstehe, aber vielleicht fehlen mir dafür auch einfach die Drogen. Wunderbar ist das Album allemal! Direkt daran schließt sich Wish You Were Here und kurz danach The Wall an.

Porcupine TreeIn Absentia und The Incident
Progressive Rock findet sich in meiner Mediathek eher weniger, Porcupine Tree finde ich allerdings großartig. Besonders der Song Time Flies ist einer meiner All-Time-Favourites.

QueenMade In Heaven
Lieblingsalbum, obwohl es erst nach Mercurys Ableben zusammengefrickelt wurde. Schönes Ding!

The Script – The Script und Science & Faith
Die beiden „Breakup Alben“. Nicht nur, weil ich mich dadurch verstandener fühlte, sondern auch, weil jeder Song der beiden Alben sich mit eben diesem Thema befasst und es von verschiedenen Seiten angeht. Verbinde ich mit einigen Momenten und es hat noch immer die Kraft, mich hie und da zum Weinen zu bringen.

Neben diesen Lieblingsalben befinden sich außerdem noch einige Songs von 30 Seconds To Mars, Two Door Cinema Club, Tracy Chapman, Tenacious D, The Temper Trap, Sara Bareilles – neben Adele ein weiterer Liebling aus der Damenwelt –, Phil Collins, Pendulum, Passenger, OneRepublic, My Chemical Romance, Mindless Self Indulgence, Mark KnopflerMando DiaoLana Del ReyKings of LeonImogen HeapHugh LaurieHoward ShoreGreen DayGenesis, Foo FightersEminem, Die Toten HosenDie ÄrzteDaughtryDaft PunkBee Gees, und und und auf meinem iPhone. Natürlich auch der »greatest and best song in the world«, der, so vermuten es die meisten, von Tenacious D in Tribute besungen wird: Led Zeppelins Stairway to Heaven. Dicht gefolgt von Bohemian Rapsody (Queen) Teil meiner All-Time-Favourites.

Da ich nicht das Geld habe, mir alles mögliche zu kaufen, nutze ich oft auch Spotify zum erstmaligen Reinhören in Alben und manchmal auch, um eine aktuelle Hörlaune zu befriedigen – Prinz Pi fällt hierunter, aber auch andere.

Für einen Überblick über mein sonstiges Hörverhalten könnt ihr euch ja mal mein LastFM-Profil ansehen, welches ihr hier findet.

Dieser Beitrag ist eine gekürzte Version. Das Original ist auf meinem eigenen Blog unter Mein iPod und ich – erweiterte Version eines Gastbeitrags zu finden.

Danke, für diesen Beitrag. Ein breitgefächerter Geschmack. Bei vielen Sachen, beispielsweise Jack Johnson und Tenacious D, könnte ich ebenso nicht nein sagen. Ludovico Einaudi werde ich mir beim iTunes Festival mal anhören, da ich schon viel von ihm gelesen habe. Was haltet ihr von den Sachen? Kommentiert es!

Wer möchte als nächstes, wer hat noch nicht? Hier die anderen Beiträge der Serie.

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