Mixtapes des Monats Oktober

Im Oktober war musikalisch einiges los. Auch die Mixtapes konnten sich hören lassen. Viele Releases, viele mit starker Qualität. Eine erfreuliche Entwicklung, die seit konsequent seit einigen Jahren weitergeführt wird.

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Es gibt nicht nur Meek Mill. Auch Scoe kommt aus Philadelphia und macht das Ding schon seit Jahren klar. Sein aktuelles Mixtape Tha Influence strotzt vor hochkarätigen Produzenten (Just Blaze, Mike Will Made It, Hi-Tek und mehr) und featured eben mal Kendrick Lamar und Xzibit. Es hat seine Momente, doch das Tape zündet nicht total. Gut anzuhören. Nicht nur einmal. ♦ In Milwaukee gibt es tatsächlich Rapper. Haz Solo und Tay Butler sind zwei von ihnen. Und auf Silkies & House Shoes kann man hören, dass es auch die Jungs aus dem Norden der USA können. Sehr smoothe Beats und nette Flows. Wie bequeme Hausschuhe eben. ♦ Luke Christopher klingt auf seinem neuen Mixtape The Wonder Years (Pt. 1) ziemlich stark. Zeit- und raumlause Beats begleiten ihn dabei. Kann man sich bedenkenlos geben. ♦ Wieder Musik aus Toronto. Dabei klingt Latex & Perfumes von Sha Prince nicht nach dem bisher bekannten Sound. Doch schlecht klingt das nicht. Feine Sache. Exile und The Doppelgangaz spendieren ihm sogar Beats. ♦ Bebe O’Hare ist eine Femcee aus Chicago. Southside. Einem miesen Teil der Stadt. Das hört man auch aus ihren Tracks auf Fashionablly Late heraus. Viel Hustle ist hier am Start. Dazu gesellen sich unter anderem Chevy Woods, Wiz Khalifa und BJ The Chicago Kid. Starker Auftritt. ♦ Die heilige Zweifaltigkeit in Sachen Kush-Musik für umme Currensy und Smoke DZA holen sich Harry Fraud ins Boot und zimmern mit The Stage eine starke EP zusammen. Was kann man dazu sagen? Ein kurzes Stück guter Unterhaltung. Riiiiiight. ♦ Lloyd Banks fehlt ein wenig die Strahlkraft der G-Unit, doch Feuer kann er noch immer spucken. F.N.O. ist ein Beweis dafür. Keine totalen Banger, dennoch starke Arbeit, die der gute Mann da abliefert. Kann man sich auch gern nebenbei reinziehen. ♦ Die  Serial Killers bestehen aus Xzibit, B-Real und Demrick und bringen auf ihrem Vol. 1 kompromisslosen Westcoast Rap. Klingt stellenweise wirklich nach Serienmördern, obwohl X und B-Real ihre besten Zeiten hinter sich haben. ♦ Mac Miller ist äußerst kreativ. Da befindet er sich auf Tour durch Europa und haut mal eben eine kleine EP raus. Delusional Thomas ist sein etwas krankes und verrücktes Alter Ego. Dementsprechend morbide und verrückt sind die Verse. Earl Sweatshirt darf bei so einem Ding nicht fehlen. Es klingt wirklich komisch und gewöhnungsbedürftig, kreativ und cool ist es aber allemal. ♦ Action Bronson und die Party Supplies funktionierten schon mal. Zeit für Blue Chips 2. Auch hier funktioniert die Kombination der Zutaten. Feine Beats aus der Küche, einige stark gewürzte Lines, dazu einige schmackhafte Gäste, schon ist es fertig. Man kann Bronsolino echt nichts vormachen. Stark!

Ein großes Sammelsorium an starken Mixtapes. Aber auch Scram Jones, Kid DaytonaJacob Latimore und Yelawolf haben gute Arbeit geleistet. Hört euch die Sachen einfach an.

Gibt es Meinungen zu den Mixtapes des Monats? Unter den Tisch gefallene Tapes? Lasst es mich wissen.

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