Mixtapes des Monats Februar

Er war zwar nur 28 Tage lang, doch das heißt nicht, dass der Februar musikalisch zu kurz geraten ist. Im Gegenteil, man konnte viel neues entdecken. Ich habe einiges zusammengetragen, um euch ein paar schöne Stunden bescheren zu können.

   

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CyHi The Prince überraschte mich mit Black Hystori Project. Bislang trat er eher weniger als Überflieger in Erscheinung, trotz einiger Beiträge mit Kanye West. So richtig “G.O.O.D. Music” war er nicht. Nun hat Kanye selbst Hand angelegt als ausführender Produzent. Das macht sich bemerkbar. Als Vorbild für ein Schulprojekt seines Neffens nicht ausreichend, stellt CyHi mit diesem Tape klar, dass er doch so ein recht guter Musiker ist. Liegt vielleicht an den ersteren Themen, vielleicht aber auch an der ausführenden Hand von Yeezus höchstpersönlich. Klasse! ♦ Ähnlich produktive Leute wie Currensy es ist, gibt es selten. The Drive In Theatre ist ein gelungenen Tape, das vermehrt auf Beats von Thelonius Martin setzt und damit nicht unbedingt schlecht fährt. Bales oder Priest Andretti waren meiner Meinung nach zwar bessere Tapes, aber andere Rapper bringen nicht ein mal ein Album solcher Qualität zu Stande. Respekt. ♦ Ich wusste nicht, dass Pharrell einen Ziehsohn hat. Buddy belehrt mich eines Besseren. Durch die Beziehungen liest sich die Tracklist von Idle Time wie die eines ausgewachsenen Künstlers. Beats von Cardo, Boi-1da und natürlich von Pharrell selbst, dazu Gäste wie Freddie Gibbs, Miley Cyrus und Kendrick Lamar, sind schon ein ziemliches Ausrufezeichen. Man kann das Teil anhören, auch mehr als einmal. Ich bin gespannt, was in nächster Zeit folgt. Vielleicht muss man sich den Namen Buddy merken, vielleicht verschlingt ihn aber die Industrie. ♦ Ich mach es relativ kurz. Das neue Tape von Migos, welches auf den Namen No Label 2 hört, habe ich mir sogar fast komplett anhören können. Die Beats drücken teilweise richtig fett, aber 25 Tracks lang kann ich nicht abgehen. Dafür klingt alles zu gleich. Spaßig waren die 18 gehörten Songs dennoch. ♦ Ich kannte FatKidsBrotha nicht. Doch ihr Tape Eastside Paradise 2 überraschte mich. Ein leicht eingängiger Sound, der von vielen Seiten inspieriert wurde. Das ist Independent hoch drei. Schön. Da kann man auf Nachschub hoffen. ♦ J. Ab ist noch so eine Neuentdeckung. Schöner R’n’B, der leicht ins Ohr geht. Ein gelungens Debüt, vielleicht wird da ja mehr draus. Macht jedenfalls Lust auf mehr.

Shorts

Hier noch einige Tapes, die ich zwar nicht näher bewerben möchte, die dennoch nicht unerwähnt bleiben sollten, weil sie auch auf ihre Weise hängen geblieben sind. Wenn nicht auf der Festplatte, dann zumindest im Hinterkopf.

Miloh Smith Pulp Fiction ♦ Al-Doe Keys Of Heaven ♦ Adrian Lau Projection ♦ Michael Christmas Is This Art?

   

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